Eröffnung 2016 in der Jugendkirche

 

Amsterdam 2016

Glück-Selig!

„Glück ist für mich, dass ich lebe.“

Auf die Frage, was Glück den Menschen bedeutet, fällt jedem spontan etwas anderes ein – doch am Ende haben wir alle eine ungefähre gemeinsame Vorstellung davon, was Glück bedeutet.

An 18 interaktiven Stationen können die Besucher und Besucherinnen ganz für sich oder gemeinsam mit Freunden und Freundinnen das Thema Glück aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln erkunden. Unterstützt und begleitet werden sie dabei von Teamern der Jugendkirche, die an den verschiedenen Stationen Fragen beantworten oder mit Anweisungen oder Fragen die BesucherInnen auf den richtigen Weg bringen.

Einige Stationen der Ausstellung
Besonderer Beliebtheit erfreut sich die Station, bei der es um die Frage geht, wie Glück schmecken kann. Dazu bekommen die BesucherInnen mit verbundenen Augen verschiedene Süßigkeiten zu essen, die allerdings unerwartete Geschmacksrichtungen haben. Nachdem sie die erste Überraschung überwinden, kommen viele zu der Erkenntnis, dass Glück auch etwas mit Genuss zu tun hat – und manchmal eben auch mit einem unerwarteten Ereignis.

Daneben ist die Poststation, an der man einem lieben Menschen eine Karte schreiben kann, eine sehr gern genutzte Station.

Außerdem kann man Glück hören, sehen und sogar auch fühlen – z. B. wenn man die Muße hat, sich in eine Hängematte zu legen. Spannend wird es an den „Gemeinschaftsstationen“, an denen Teamarbeit gefragt ist: Glück kann eben auch bedeuten, dass man etwas gemeinschaftlich erreicht. Als Dreierteam müssen die TeilnehmerInnen eine Kerze anzünden. Das Problem dabei: Zwei von ihnen sind die Augen verbunden. Der Dritte in der Mitte gibt ihnen die Anweisungen. Nach einigen Versuchen und einigem Gelächter schafft es aber jede Gruppe: Die Kerze brennt!

Dauer des Ausstellungsbesuches ca. 90-120  Minuten

Kosten: 1 € pro Person

Anmeldung:  Tel. 040- 89 80 77 24
oder per Mail
für Schulen jachomowski@die-jugendkirche.de
für Kirchengemeinden pastor@die-jugendkirche.de

Segnungsgottesdienst 2015

Der Weg- interaktive Ausstellung Thema Flucht

 

Der Weg

Der Weg

Eine interaktive Ausstellung zum Thema Flucht

15.06. – 03.07.2015

Die Ausstellung wurde vom Team der Jugendkirche in Zusammenarbeit mit der jungen Akademie für Zukunftsfragen und der Ausstellungsdesignerin Ika Gerrad im Frühjahr 2015 entwickelt.

Die großformatigen Fotos, die das Gesicht der Ausstellung prägen, wurden in den 80er Jahren von dem niederländischen Fotografen Ad van Denderen aufgenommen, der Menschen auf ihren Fluchtwegen begleitet hat.

Diese interaktive Ausstellung wurde in dem Ausstellungszeitraum von über 700 zumeist jungen Menschen besucht.

Ziel dieser Ausstellung war es, junge Menschen zu sensibilisieren, damit sie den Weg und das Schicksal der Menschen, die auf der Flucht sind, besser verstehen und ihre Motive nachvollziehen zu können.

Dafür bekamen alle BesucherInnen eine neue Identität eines Menschen auf der Flucht, mit der sie dann in keinen Gruppen verschiedene typische Stationen einer Flucht mit einem Teamer zur Begleitung durchlaufen. Insgesamt elf Stationen umfasste die Ausstellung, von denen die Kleingruppen jeweis sieben erleben konnten.IMG_2270

Dazu gehören unter anderem die Stationen „Notunterkunft“, in der sie sich aus Kartons, Folie und Matten eine Schlafstatt bauen sollten und darüber nachdenken konnten:

  • Wie fühlt sich so eine Notunterkunft an?
  • Was fehlt (Privatsphäre; Hygiene; Wasser)?
  • Was passiert, wenn es regnet, stürmt oder kalt ist?

Eine Station, die das Gerechtigkeitsempfinden der BesucherInnen sehr beansprucht hat, hieß „Arbeits (Schwarz) Markt. Sie bekamen hier die Möglichkeit, sich durch eine einfache Tätigkeit Geld für ihre Flucht zu verdienen. Allerdings mussten sie nach Ablauf der Zeit feststellen, dass sie der Willkür des „Arbeitgebers“ ausgesetz waren. Manche bekamen Geld, andere nicht.IMG_2241

Die intensivsten Stationen waren sicher die Hörstationen: In einem Schlauchboot zusammengedrängt konnten sie sich die Gechichte einer Flucht über das Mittelmeer anhören – umgeben von Wasser. Die zweite Hörstation bestand aus einem nachgebauten Container, in dem es schnell stickig wurde und wo sie die Geschichte einer Flucht über Land und in einem solchen Container zu hören bekamen.

Am Ende standen dann alle in einem Büro, wo über ihren Aufenthaltsstatus entschieden wurde: Duldung, Bleiberecht oder Abschiebung.

Eine Auswerung des Erlebten rundete den Besuch in der Jugendkirche dann ab.

Reaktionen auf den Besuch:

„Da scheint etwas angekommen zu sein. Die Schülerinnen und Schüler reden sonst im Unterricht nicht so viel…“ (Eine Lehrerin)

„Ich finde die Ausstellung ganz gut. Ich meine, es gibt einen Eindruck, was Menschen alles durchmachen müssen auf der Flucht. In Wirklichkeit ist das natürlich alles viel schlimmer. Aber die Bilder vermitteln die Stimmung sehr gut!“ (Eine Jugendliche im Auswertungsgespräch)

„Ich wollte mich nur kurz bedanken für die eindrucksvolle Exkursion, die sie heute mit Cais Religionsgruppe gemacht haben. Cai war sehr beindruckt und noch ganz in dem Erlebnis, als er heute nach Hause kam.“ (Eine Mutter in einer Mail an die Lehrerin)

 

 

Die letzte Reise

Das Jenseits- Fragen, Hoffnungen und Sehnsüchte

und was die Bibel dazu sagt

Der Ablauf:
Die Einheit beginnt im Vorraum der Jugendkirche. Sofas und Kerzen schaffen eine entspannte Atmosphäre.
Nach einer Begrüßung laden wir die SuS zu einer Phantasiereise ein, die in ein Hörspiel mündet.

Jugendliche besuchen Freunde in einer WG. Es entspinnt sich eine Diskussion über das, was denn nach dem Tod kommt.
Völlig offen werden alle möglichen Themen diskutiert: Wiedergeburt, Gerechtigkeit, Gott, Engel, Seele…
Die Diskussion endet offen.

Nach der Phantasiereise und dem Hörspiel werden  die SuS gebeten, sich zu überlegen, was sie glauben oder hoffen, was sie am Ende der letzten Reise erwartet – und was sie auf eine solche Reise mitnehmen möchten, wenn es denn möglich wäre.
Sie bekommen Moderationskarten und können Begriffe aufschreiben.
Danach packen sie alles in bereitgestellte Koffer.
Einzeln gehen sie danach durch die Kirchentür durch einen langen schwarzen Tunnel in den hell erleuchteten Altarraum, wo sie ihre Koffer ablegen können.

Wenn alle angekommen sind, findet ein Gespräch über die Kofferinhalte statt. Die Vorstellungen, die hinter den Symbolgegenständen stehen und damit etwas über Jenseitsvorstellungen und -hoffnungen sagen, werden herausgearbeitet. So werden die Bezüge zu biblischen Vorstellungen und Bildern hergestellt.

Diese besondere Einheit findet jeden November in der Jugendkirche statt.

Dauer ca. 90 Minuten
Gruppengröße: zwischen 12 und 30 TeilnehmerInnen
Kosten: 1 € pro Person

Anmeldung unter 040-89 80 77 24 oder
per Mail
jachomowski@die-jugendkirche.de

Flucht, Vertreibung und Asyl

Grundinformationen

zur Vorbereitung, Einleitung und Vertiefung

http://www.unhcr.de/service/fragen-antworten.html

Material der Karl-Kübel-Stiftung:

12 Lernstationen zum Thema Flucht

Für: Sek 1, KU zur Einleitung und Vertiefung

https://www.kkstiftung.de/de/informieren/globales-lernen/unterrichtsmaterialien/arbeitspaket-flucht-und-migration.htm

Material des Anne Frank Zentrums Berlin

Flucht im Lebenslauf: verschiedenes pädagogisches Material

https://flucht.annefrank.de/paedagogisches-material/

Unterrichtsmaterial von fluchtpunkte.net

Für SuS ab 14 Jahren zum Thema Flucht, Migration und Anisemitismus

https://7bddde41-679b-4218-ba0f-088609bf92e7.filesusr.com/ugd/3d211b_88442e5353ea4743b14dde9306a9b86f.pdf

Material der UNO-Flüchtlingshilfe:

verschiedenes Unterrichtsmaterial, Übersicht und Downloads

http://www.uno-fluechtlingshilfe.de/aktiv-werden/lehrer-schueler/unterrichtsangebot.html

Material der UNHCR

Aufbrechen-Ankommen-Bleiben

Material zu Flucht und Asyl für SuS ab 12 Jahren

https://www.unhcr.org/dach/wp-content/uploads/sites/27/2017/02/AT_Aufbrechen_Ankommen_Bleiben_2017_KAP1.pdf

Helfer berichten

Hintergrundinformation und Vertiefung

http://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlinge/helfer-berichten.html

Lehrerheft Migration und Asyl in Europa

http://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fileadmin/redaktion/PDF/Schulen/NbZ_-_Unterrichtsmaterial.pdf

Quiz

Für: Klasse 7, KU

http://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fileadmin/redaktion/PDF/Schulen/Quiz.pdf

Broschüre zum Film „Angekommen-we have arrived“

http://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fileadmin/redaktion/PDF/Schulen/Angekommen_Begleitheft.pdf

Film „Angekommen-we have arrived“, 19 Minuten

Filmprojekt mit jungen Flüchtlingen in Deutschland

Für: Sek 1, KU

http://www.uno-fluechtlingshilfe.de/aktiv-werden/lehrer-schueler/unterrichtsangebot/angekommen.html

Flüchtlinge erzählen ihre Geschichte

9 kurze Fluchtbiografien

Für: Sek 1, KU

http://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlinge/fluechtlinge-erzaehlen.html

Von Amts wegen erwachsen- Minderjährige werden zu Erwachsenen

Video 8:42 Minuten, Panorama 3, NDR

Für: Sek 1, KU  zur Vertiefung und kritischen Auseinandersetzung

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Von-Amts-wegen-erwachsen,fluechtlinge734.html

Jeder Meter ist ein Kampf

Protokoll einer lebensgefährlichen Reise, Spiegel online

Für: Sek 1, KU zur Vertiefung

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/fluechtlinge-aus-syrien-jeder-meter-ist-ein-kampf-a-1060442.html

Material der Berghof Foundation:

Krieg und Flucht im Unterricht

12 Module für Sek 1 und KU zur Vertiefung, Themen u.a. aktuelle Kriege, kritischer Umgang mit Daten, Dilemmata, Fremdheitserfahrung

https://frieden-fragen.de/erwachsene/auf-der-flucht/krieg-und-flucht-im-unterricht.html

häufig gestellte Fragen mit Antworten

Grundinformationen zur Vorbereitung, Einleitung und Vertiefung

http://www.unhcr.de/service/fragen-antworten.html

Fakten zur Flüchtlingskrise- Spiegel online

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-und-einwanderer-die-wichtigsten-fakten-a-1030320.html

Informationen von Pro Asyl:

Basiswissen, Bleiberecht, Asyl, Abschiebungshaft, Rechtspolitik, Zahlen und Fakten

http://www.proasyl.de/de/themen/

Pdf-Broschüre: Flüchtlinge in Deutschland, Menschen wie Menschen behandeln

http://www.proasyl.de/fileadmin/fm-dam/q_PUBLIKATIONEN/2011/11_03_07_BHP_PA_IKR_Menschen_K-1.pdf

Was tun gegen Vorurteile?

Für: Sek 1, Sek 2, KU zur Vertiefung und kritischen Auseinandersetzung

Pro_Contra_2015_web

Adressen und Ansprechpartner kirchlicher und diakonischer Flüchtlingsarbeit

Helfergruppen vor Ort- Hamburg hilft:

http://www.hamburg.de/fluechtlinge/nofl/4384088/hamburg-hilft/#anker_0

Fluchtpunkt: kirchliche Hilfsstelle für Flüchtlinge

http://www.fluchtpunkt-hh.de/scroll/ueberuns_ueberfluchtpunkt.html

Geflüchtete willkommen heißen

Erfahrungen und Berichte aus der Praxis/MBT Hamburg

http://hamburg.arbeitundleben.de/img/daten/aulhh_mbt_gefluechtete_willkommen_broschuere_2015.pdf

Mach mit- Willkommensorte in Hamburg- Organisationen und ehrenamtliche Initiativen

http://hamburgasyl.de/mitmachen/landkarte/

Traumahandbuch des UNHCR

Flucht und Trauma im Kontext Schule, Handbuch für Pädagoginnen und Pädagogen

http://www.unhcr.org/dach/wp-content/uploads/sites/27/2017/04/Traumahandbuch_UNHCR_DE.pdf

Glück-Selig

In diesem Jahr haben mehr als 500 Jugendliche unsere Ausstellung in der Jugendkirche besucht. Im Folgenden möchten wir euch einen kleinen Eindruck vermitteln, was für die Jugendlichen 2015 das Wichtigste für ihr persönliches Glück ist.
An der „Glückswand“ konnte jeder Ausstellungsteilnehmer zu Beginn der Ausstellung seine Vorstellung von Glück in formulieren.

Am häufigsten genannt wurden:

  • Familie
  • Freunde
  • Frieden
  • Gesundheit

Nach dem Besuch der Glücksausstellung haben die Jugendlichen einen kleinen Rückmeldebogen ausgefüllt.

Nach der Ausstellung ist Glück für mich…

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Mehrfachnennungen waren möglich.

Credo Weg

Eine interaktive Ausstellung zum Thema „Glauben“

24 Stationen laden ein zum Nachdenken, Ausprobieren und Erfahrungen machen.

Pfiffige Aufgaben oder sinnliche Eindrücke laden ein zum Gespräch und Weiterdenken.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, denn in der Erlebnisausstellung begleiten Teamer die BesucherInnen und vertiefen durch Fragen und Reflexionen das Erlebte.

Der Credoweg fördert die Sprachfähigkeit zum Glauben und die Kompetenz zum inner- und interreligiösen Dialog. Wer sich seiner selbst bewusster wird, kann sich auch selbstbewusster mit anderen Standpunkten auseinandersetzen, in Beziehung setzen und in den Dialog treten.

Der Besuch der Ausstellung wird gegliedert durch drei thematische Themen der Ausstellung, die jeweils ausgewertet werden.

Gott denken
Glauben leben
Gemeinschaft erfahren

Eine der Stationen als Beispiel: Streichhölzer. Hier geht es darum, über gegebene Grenzen hinaus zu denken. Mit neun Streichhölzern sollen die TeilnehmerInnen hier drei Quadrate bilden, was allerdings nicht funktioniert, wenn man sie einfach nur legt, denn dann fehlt immer eines. Durch den Hinweis der Teamer doch mal „weiter oder anders“ zu denken meistern so gut wie alle diese Aufgabe, denn es geht darum dreidimensional zu bauen (siehe Foto oben).

Also: Glauben bedeutet manchmal, „um die Ecke zu denken“. Und alleine kann man das nicht immer umsetzen, man braucht eine Gemeinschaft – sprich eine Gemeinde.

nähere Informationen unter http://www.credoweg.de/

Flyer unter http://www.credoweg.de/download/flyer_A4.pdf

Termine nach Vereinbarung
Kosten: 1 € pro Person
Anmeldung: 040-89 80 77 24 oder pastor@die-jugendkirche.de