Berichte

Jugendkirche Leipzig zur “blauen Sttunde”

Jugendkirchensymposium

Vom 19.-21. September 2018 fand die Fachtagung der Jugendkirchen in Leipzig statt.

Mit zwei hauptamtlichen Vertreter*innen war auch die Jugendkirche Hamburg vor Ort.

Alle drei Jahre treffen sich Vertreter*innen der Jugendkirchen aus dem deutschsprachigen Raum, um sich auszutauschen und fachlich auf den neuesten Stand der Diskussionen in Sachen Jugend und Kirche zu bringen.

Inhaltlich reiche und fachlich anregende Beiträge und Gespräche haben viele Impulse für die weitere Arbeit geliefert!

lieben-glauben-werden- das Motto der Jugendkirche Leipzig

Hier einige Beispiele, an welchen Punkten wir aufgefordert sind, weiterzudenken:

– Jugendkirche als Raum für die Erfahrung von Selbstwirksamkeit Jugendlicher gestalten

– Jugendkirche als Ort der Begegnung unterschiedlicher Religionen und Kulturen öffnen

– Auftrag von Jugendkirchen zu fragen, was können wir für dich tun, was du für dein Leben benötigst?

– digitales Potential religiöser Kommunikation nutzen, aber wie?

– die Suche und Frage nach Jesus in der Logik einer singularisierten Gesellschaft neu beleben

Spannende Herausforderungen liegen vor uns.

Wir sind auf dem Weg….

 

 

10 Jahre Jugendkirche- das wurde gefeiert!!!

Wer sich den Bericht auf Hamburg-Journal noch einmal anschauen möchte:

Zehn-Jahre-Jugendkirche-in-Gross-Flottbek

 

Und es gibt eine neue Veranstaltung. Der erste Durchlauf mit Gruppen hat vor den Sommerferien gut funktioniert.

So werden wir das Thema im nächsten Jahr auf jeden Fall weiter aufgreifen.

Menschen Rechte Freiheit


In einem Wechselspiel von Quizfragen, Denkübung, Rollenspiel u.a. werden alltägliche Erfahrungen mit Fragen nach Werten, wie Gerechtigkeit und Freiheit lebhaft aufgegriffen. Welcher Mensch hat welche Möglichkeiten und warum ist das so? Was bedeutet Meinungsfreiheit? Dies und ähnliches wird spielerisch begreifbar.

Die Teilnehmenden erfahren, warum es für sie persönlich und für unsere Gesellschaft so wichtig ist, sich für die Grundrechte von Menschen einzusetzen.

Religionspädagogik, Politikwissenschaft und viel Erfahrung in der Jugendbildung sind hierfür zusammengekommen.

 

 

Rückblick 2017

Luther- die Ausstellung

Luther-die interaktive Ausstellung ist unser Beitrag zum Reformationsjubiläum.

Zum Reformationsjubiläum haben wir in der Jugendkirche eine Ausstellung für Schulklassen und Konfirmandengruppen entwickelt.

Vor der Ausstellung erhalten die BesucherInnen eine kurze Einleitung in die mittelalterliche Welt Martin Luthers. Danach begeben sich die BesucherInnen auf die Spurensuche in Sachen Reformation. Begleitet werden sie von eigens ausgebildeten jugendlichen Teamern.

Die ersten Fünf Stationen laden dazu ein, sich mit der Welt Martin Luthers auseinanderzusetzen:

 

  • Es können Psalmen gedruckt werden – oder mit Tinte und Feder abgeschrieben werden.
  • Biografien laden zu einem Schlaglicht auf das Leben im Mittelalter ein.
  • Die Teilnehmenden können in der Gruppe diskutieren, wofür sie das knappe Geld der Familie ausgeben wollen: Holz zum Heizen, Medizin für die kranke Mutter – oder einen Ablassbrief der die Zeit im Fegefeuer verkürzt.
  • u.a.

Der zweite Teil der Ausstellung bringt den Teilnehmenden Luthers reformatorische Erkenntnisse näher:

  • Die Wiederentdeckung der Gnade Gottes wird anhand einer alten Küchenwaage verdeutlicht.
  • Die Bedeutung der Bildung für die Reformation wird ihnen als Brettspiel nahe gebracht.
  • Lange Fahnen mit hebräischen, griechischen und lateinischen Texten zeigen die Bedeutung der deutschen Sprache für den Glauben, die Martin Luther maßgeblich geprägt hat.
  • u.a.

Im dritten und letzten Teil geht es an fünf Stationen um die Frage, was die Reformation heute noch für eine Bedeutung hat.

  • Sehr beliebt ist die Lego-Kirche, die die BesucherInnen kreativ umgestalten können.
    Damit machen sie implizit deutlich, wie sie Gottesdienst feiern möchten und was für sie im Zentrum des Gottesdienstes stehen soll.
  • Beim Versuch, eine kleine Kugel durch ein Labyrinth oder einen Irrgarten zu bugsieren, erkennen die Teilnehmenden, dass der heutige Lebensweg maßgeblich durch Freiheit bestimmt ist. Er erfordert eigene Entscheidungen, die aber auch Sackgassen und Irrwege nicht ausschließen. Dies verdeutlicht der Irrgarten. Im Gegensatz dazu steht das Labyrinth als Symbol für den mittelalterlichen Lebensweg. Hier ist nur ein vorgegebener Weg möglich.
  • u.a.