Entstehung

die Jugendkirche – eine Kirche für die Jugend

Als auf der Expo 2000 in Hannover ein Zelt zur Jugendkirche umfunktioniert wurde und im Rahmen von JAM City mit Leben gefüllt wurde, entstand daraus der Traum von einer richtigen Kirche für Jugendliche von Jugendlichen. Noch war es nur ein Traum, doch weder Robert Zeidler noch sein damaliges Ehrenamtlichenteam ließen locker, und so stellten sie das Konzept erstmalig der Synode des Kirchenkreises Blankenese vor. Interesse war da, aber letztlich fehlte das Geld für ein derartiges Großprojekt.

In den folgenden Jahren dachten der Jugendpastor und die Jugendlichen noch oft an ihren Traum und entwickelten ihn weiter.  Mit dem Beginn der Fusionsverhandlungen zum Großkirchenkreis in Hamburgs Westen wagte man einen weiteren Versuch. Da eine Zustimmung in erreichbare Nähe gerückt war, machte sich der Kirchenkreisjugendausschuss Blankenese-Niendorf auf die Suche nach einer geeigneten Kirche. Es wurden Auswahlkriterien festgelegt, eine Ausschreibung  verfasst, die Daumen gedrückt und schließlich die Bugenhagenkirche im Stadtteil Groß-Flottbek ausgewählt.IMG_8058
Die solide Backsteinkirche von 1964/65 bot viel Platz für Gestaltung und war dennoch eine richtige Kirche samt Turm. Außerdem garantierte die Lage zwischen einer evangelischen Schule, einem Friedhof und einem Seniorenheim ein tolerantes Umfeld. Die Kirche war also gefunden.

Ein Traum wird Wirklichkeit

Mit einer Kostenkalkulation und einem endgültigen Konzept wurde das Team bei den Synoden der vier fusionierenden Kirchenkreise vorstellig. Die Synoden hörten interessiert zu, diskutierten hier und da über Teile der Kostenaufstellung und des Konzepts und entschieden letztlich, dass genau dieses Projekt das sei, was der neue Großkirchenkreis brauche, um herauszufinden, wodurch die Jugendlichen aus den sonntäglichen Gottesdiensten verschwinden. Mit großer Begeisterung wurde dem Projekt schließlich zugestimmt.
Nach diesem Beschluss war die Eröffnung der Jugendkirche nur noch einen Steinwurf entfernt. Es wurde fleißig umgebaut und angebaut und in dem neu gegründeten Jugendkirchenteam für die Eröffnung und danach geplant.
Als am 18. April 2008 die Bugenhagenkirche feierlich von Bischöfin Maria Jepsen umgewidmet und von einem Teammitglied die schwere Altarbibel in die Kirche getragen wurde, stellten alle mit Begeisterung fest: Es ist geschafft!

 

Die erste Jugendkirche Nordelbiens ist kein Traum mehr, sondern Wirklichkeit! Das Team hat von nun an ein Dach über dem Kopf, um seine Ideen in einer richtigen Kirche zu verwirklichen und den Jugendlichen den Ort zu bieten, an dem sie ihren Glauben leben können.

In Gottes guter Stube

Das Team der Jugendkirche wächst in den folgenden Jahren weiter: Es kam Ulrike Timm (Sekretariat) dazu und inzwischen ist die Jugendkirche auch Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligendienst. In der Jugendsynode im November 2011 wurde die Jugendkirche mit großer Mehrheit bestätigt und so von einem befristeten Projekt zu einer Institution. Ebenfalls wurde beschlossen, die Kooperation mit den Schulen zu verstärken. Tina Jachomowski arbeitet seit Oktober 2012 in der Jugendkirche an der Schnittstelle zu den Schulen.