Luther- die Ausstellung

2017

Zum Reformationsjubiläum haben wir in der Jugendkirche eine Ausstellung für Schulklassen und Konfirmandengruppen entwickelt.

Vor der Ausstellung erhalten die BesucherInnen eine kurze Einleitung in die mittelalterliche Welt Martin Luthers. Danach begeben sich die BesucherInnen auf die Spurensuche in Sachen Reformation. Begleitet werden sie von eigens ausgebildeten jugendlichen Teamern.

Die ersten Fünf Stationen laden dazu ein, sich mit der Welt Martin Luthers auseinanderzusetzen:

…Medizin, Holz oder ein Ablassbrief?

  • Es können Psalmen gedruckt werden – oder mit Tinte und Feder abgeschrieben werden.
  • Biografien laden zu einem Schlaglicht auf das Leben im Mittelalter ein.
  • Die Teilnehmenden können in der Gruppe diskutieren, wofür sie das knappe Geld der Familie ausgeben wollen: Holz zum Heizen, Medizin für die kranke Mutter – oder einen Ablassbrief der die Zeit im Fegefeuer verkürzt.
  • u.a.

Der zweite Teil der Ausstellung bringt den Teilnehmenden Luthers reformatorische Erkenntnisse näher:

  • Die Wiederentdeckung der Gnade Gottes wird anhand einer alten Küchenwaage verdeutlicht.
  • Die Bedeutung der Bildung für die Reformation wird ihnen als Brettspiel nahe gebracht.
  • Lange Fahnen mit hebräischen, griechischen und lateinischen Texten zeigen die Bedeutung der deutschen Sprache für den Glauben, die Martin Luther maßgeblich geprägt hat.
  • u.a.

Im dritten und letzten Teil geht es an fünf Stationen um die Frage, was die Reformation heute noch für eine Bedeutung hat.

  • Sehr beliebt ist die Lego-Kirche, die die BesucherInnen kreativ umgestalten können.
    Damit machen sie implizit deutlich, wie sie Gottesdienst feiern möchten und was für sie im Zentrum des Gottesdienstes stehen soll.
  • Beim Versuch, eine kleine Kugel durch ein Labyrinth oder einen Irrgarten zu bugsieren, erkennen die Teilnehmenden, dass der heutige Lebensweg maßgeblich durch Freiheit bestimmt ist. Er erfordert eigene Entscheidungen, die aber auch Sackgassen und Irrwege nicht ausschließen. Dies verdeutlicht der Irrgarten. Im Gegensatz dazu steht das Labyrinth als Symbol für den mittelalterlichen Lebensweg. Hier ist nur ein vorgegebener Weg möglich.
  • u.a.

Fotostrecke Luther 2017