Glück-Selig – Eindrücke 2013

die interaktive Ausstellung der Jugendkirche zum Thema Glück

Rückmeldungen zur Ausstellung 2013

„Wir haben die Gruppen heute wieder im Unterricht gehabt und bekamen durchweg positive Rückmeldungen. Es hat ihnen viel Spaß gemacht, sie fanden es extrem vielseitig und einige bedauerten auch, dass sie nicht alles geschafft haben. (…)
Schöner Nebeneffekt war, dass eine Schülerin erzählte, dass sie schon Weihnachten in der Jugendkirche war und dass es dort immer ‚voll cool‘ ist und alle jetzt einen positiven Eindruck von eurer Einrichtung haben. Also ein gelungener Ausflug!“
(eine Lehrerin)

„Ihr wollt manchmal zu viel wissen.“ (ein Teilnehmer)

Fotostrecke http://die-jugendkirche.de/glueck-selig-2/

 

Nach der Ausstellung haben 154 TeilnehmerInnen einen Rückmeldebogen ausgefüllt und folgendes angekreuzt:

Glück ist  für mich…

• leichter zu erkennen 35x
• überraschend vielfältig 77x
• einfach schön 64x
• verständlicher 52x
• mit neuen Erfahrungen versehen 48x
• greifbarer 45x
• mit einem tieferen Sinn verbunden 46x
• mehr als nur ein Wort 81x

Mehrfachnennungen waren möglich.

Extra genannt wurden folgende Aussagen:

Nach dem Besuch der Ausstellung ist Glück für mich…
• ein neues Gefühl
• normal
• Zufriedenheit
• Zeitverschwendung
• ich hab mein Gefühl gefunden
• undefinierbar
• ein unbeschreibliches Gefühl
• viele neue Infos
• Glück ist für mich etwas, was man am besten mit anderen teilt
• nichts bringend
• unnötig
• Langeweile
• unnatürlich/natürlich
• auffällig, unauffällig

Zitate von TeilnehmerInnen aus der 1. Station der Ausstellung

Glück ist für mich…

„Unseren Kater zu streicheln”

„Ein Eis zu essen“

„Dass es keinen Krieg gibt“

„Wenn die Familie lacht“

oder einfach:

„Glück ist für mich, dass ich lebe.“

Auf die Frage, was Glück den Menschen bedeutet, fällt jedem spontan etwas anderes ein – doch am Ende haben wir alle eine ungefähre gemeinsame Vorstellung davon, was Glück bedeutet. Liebe, Familie, Freunde, Glaube, Gesundheit – alles Themen, die an der Glückswand ihren Platz fanden, als vom 8. bis zum 19.4. bei uns die Ausstellung Glück-Selig! zu sehen war. Entwickelt wurde die Ausstellung von unserer Mitarbeiterin für schulkooperative Arbeit Tina Jachomowski und Jugendlichen des Jugendkirchenteams.

Darüber hinaus waren an der Umsetzung viele weitere helfende Hände beteiligt. Mit insgesamt über 300 Besuchern unter anderem auch aus Österreich und Eisenach und durchweg positivem Feedback war die Ausstellung ein voller Erfolg.

An 15 interaktiven Stationen konnten die meist jungen Besucher und Besucherinnen ganz für sich oder gemeinsam mit Freunden und Freundinnen das Thema Glück aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln erkunden. Besonderer Beliebtheit erfreute sich die Station, bei der es um die Frage ging, wie Glück schmecken kann sowie die Poststation, an der man einem lieben Menschen eine Karte schreiben konnte, die bald im Briefkasten der angegebenen Adresse landen wird. Außerdem konnte man Glück hören, sehen und sogar auch fühlen – wenn man die Muße hatte, sich in eine Hängematte zu legen und sich von anderen TeilnehmerInnen hin und her wiegen zu lassen. Spannend wurde es an der „Gemeinschaftsstation“, an der Teamarbeit gefragt war: Eines der Fotos unten zeigt beispielhaft, wie zwei der Besucher mit verbundenen Augen die Aufgabe bewältigen mussten, nur nach den Anweisungen des dritten Besuchers eine Kerze anzuzünden. Wenn das Streichholz brannte, stieg stets die Spannung und Konzentration an der Station und die meisten Gruppen haben es geschafft, die Kerze gemeinsam anzuzünden. Die Freude danach war stets groß.

Fazit

Die Ausstellung hat die TeilnehmerInnen sensibilisiert, sich differenziert mit dem Thema Glück auseinanderzusetzen und ein Gefühl dafür entwickelt, dass es für das persönliche Glück kein Pauschalrezept gibt.
Im Laufe der Ausstellung haben die TeilnehmerInnen erkannt, dass es keine verbindliche und einheitliche Definition von Glück gibt. Glück ist ein individuelles Empfinden. Glücklich sein ist eine Frage nach der eigenen Persönlichkeit und der Einstellung zum Leben.