31. Mai 2012 | | Einheiten

“Was Glaubst Du Eigentlich?”

“Was glaubst du eigentlich” ist eine Ausstellung die ihren Uhrsprung bei der Jungen Akademie für Zukunftsfragen hat. Die Idee: Viele Portraits von unterschiedlichsten Menschen mit jeweils einem Glaubensatz darunter. So zogen zunächst SchülerInnen der 2. bis 8. Klassen durch die Straßen und befragten Menschen. Doch das Interesse wurde immer größer und immer mehr Leute beteiligten sich an diesem Projekt.

So entstand diese farbenfrohe Ausstellung, die durch Bilder von professionlellen Fotografen ergänzt wurden.

Es ist interessant zu sehen, woran die Menschen denn eigentlich so glauben:

Von dem Glauben an Gott, sich selbst und die eigene Familie, vom großen Manitu über den Gott des Meeres bis hin zum Übermächtigen – es ist alles dabei.

Und es ist gar nicht mal so leicht zu sagen, wie die Menschen ihren Glaubenssatz eigentlich genau meinen, denn abgesehen von ihren Gesichtern, wissen wir nur wenig über diese Personen.

Diese Ausstellung mit mehr als 150 Bilder war im Mai bei uns in der Jugendkirche zu sehen.

Insgesamt acht Gruppen haben sich diese Ausstellung angesehen. Neben Konfirmandengruppen gab es auch eine Gruppe von GrundschülerInnen und BewohnerInnen des Seniorenheims.

Um die Ausstellung herum strickten wir ein Begleitprogramm, um zu hinterfragen, was “Glauben” eigentlich bedeutet, das ist nämlich gar nicht so leicht zu beantworten denn jeder hat auch hier seine eigenenen Vorstellungen: Entspricht Glauben eher Vertrauen, oder Hoffen, oder Lieben oder doch eher für möglich halten?

Am Ende des Besuchs stand eine “Flaschenpost in die Zukunft”.

Die KonfirmandInnen wurden eingeladen, für sich aufzuschreiben, woran sie jetzt glauben und worauf sie in Zukunft hoffen. Dieser Zettel wurde in eine kleine Flasche gesteckt, die sie mitnehmen konnten. Und sie sie erst in fünf bis zehn Jahren aufmachen sollen – und zu sehen, was sie damals geglaubt und geghoft haben – und wie sich ihr Glauben und ihr Leben und ihre Hoffnungen verändert haben.

10. Februar 2012 | | Einheiten

Leben! Und Wie!? Eine Ausstellung in der Jugendkirche

 

„Leben! Und Wie!?“ ist zunächst eine Ausstellung von und für Jugendliche, denn Jugendgruppen haben die einzelnen Stationen der Ausstellung entwickelt und gestaltet.

Sie fordert Menschen aller Altersgruppen auf, sich mit dem Leben – den Wünschen, Träumen und Ängsten – von Jugendlichen auseinanderzusetzen.

Um die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung zur aktiven Beteiligung zu animieren, entwickelten die Jugendlichen verschiedene interaktive Elemente.

So gibt es in den einzelnen Modulen Musik, Filme und Geschichten, Spiele, Schreib- und Gestaltungsaufforderungen.

Das Symbol: „Mach mit!“ fordert zur aktiven Teilnahme auf;

„Hör zu!“ verweist auf die Hör- und Filmstationen, an denen mithilfe von Kopfhörern Informationen abgerufen werden können. Sie bedienen einerseits eine zentrale Alltagsgewohnheit von Jugendlichen, andererseits fördern sie in der Aktion des „Anstöpselns“ die aktive Auseinandersetzung mit den dargebotenen Alltagsthemen.

Der positive Nebeneffekt: Die Ausstellung ist nicht textlastig, sondern lädt zum Gestalten ein: Der eigene Lebensweg kann z.B. an einer Bushaltestelle mit Geschenkband geknüpft werden: Was habe ich schon erreicht und was will ich noch in meinem Leben erleben?

In einem nachgebauten VW Bus kann man sich gegenseitig Fragen zu wichtigen Lebensthemen stellen, oder man kann sich zwei Minuten in einer Gefängniszelle einschließen lassen und spüren, was es bedeutet, eingeschlossen und von allem ausgeschlossen zu sein.

Es gibt einen Film zum Thema „Liebe“ zu sehen und vieles mehr!

 

 

4. November 2011 | | Einheiten

“Die letzte Reise”

In einem alten Koffer liegen Karten. Darauf so bewegende Worte wie „der Duft meiner Mutter“, „die Sonne“, „meine Erinnerungen“ und „mein Kuscheltier“.

Über 300 Konfirmandinnen, Konfirmanden, Schülerinnen und Schüler besuchen in diesen Wochen im November die interaktive Einheit „die letzte Reise“ in der Jugendkirche. Sie setzten sich intensiv mit der Frage auseinander, was sie im Jenseits erwarten.

„Die letzte Reise“ beginnt im Vorraum der Jugendkirche. Sofas und Kerzen schaffen eine gemütliche Atmosphäre. Die Besucherinnen und Besucher werden zu einer Phatasiereise eingeladen. Sie führt sie an ein Lagerfeuer auf einer Sommerreise. Dann beginnt das Hörspiel: Fünf junge Menschen sitzen an dem Feuer, als Jannika weinend dazukommt: Ihre Lieblingstante ist schwerkrank.

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