Vom Text zur Andacht und JUGENDGOTTESDIENST am 13.5.2012

 

Wieder einmal trafen sich 13 etwas müde KonfirmandInnen am Sonntag um 10:00 in der Jugendkirche. Diesmal kamen sie aus der Kirchengemeinde Ottensen, um gemeinsam zu lernen, wie denn ein JUGENDGOTTESDIENST „funktioniert“.

Diesmal war das Thema die Himmelsleiter (Genesis 28,10-19). Es ging um den Traum von Jakob. Die Vorgeschichte: Jakob, der Zweitgeborene erkauft sich für ein sprichwörtliches Linsengericht den Erstgeburtssegen von seinem älteren Zwillingsbruder.
Später dann erschwindelt er sich diesen Segen mithilfe seiner Mutter.
Er wird von seinem Vater Isaak gesegnet, weil er sich für seinen Bruder ausgibt.
Als Esau, der Ältere das mitbekommt, trachtet er seinem Bruder Jakob nach dem Leben. Jakob flieht.
Und auf der Flucht hat er den Traum, dass an dem Ort, wo er schläft, die Engel auf einer Leiter auf und ab gehen. Und Gott macht ihm in diesem Traum ein großes Versprechen: „Und der HERR stand oben darauf und sprach: Ich bin der HERR, der Gott deines Vaters Abraham, und Isaaks Gott; das Land, darauf du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben. Und dein Geschlecht soll werden wie der Staub auf Erden, und du sollst ausgebreitet werden gegen Westen und Osten, Norden und Süden, und durch dich und deine Nachkommen sollen alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden.
Und siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe.“

Die KonfirmandInnen haben nach langen Diskussionen für sich das Thema „Segen setzt sich durch“ für diesen Gottesdienst entschieden und den ganzen Nachmittag die verschiedenen Elemente eines Gottesdienstes geschrieben.

Als der Gottesdienst dann losging, stand eine 6m hohe Leiter im Altarraum, in Nebel gehüllt und blau angestrahlt.
Ein Junge kam in den Altarraum und erzählte von seiner Einsamkeit, weil sein bester Freund weggezogen war. Daraufhin erklomm ein Engel die Leiter, empfing eine Botschaft – und sagte sie dem Einsamen zu.
Ebenso passierte es dem zweiten, der von seinem schweren Fahrradunfall erzählte (der gebrochene Arm war sogar echt) und auch dem dritten, der von seinem verstorbenen Lieblingsonkel erzählte. Ihm brachten sogar beide Engel die Botschaft: „Dein Onkel ist jetzt bei Gott. Dort hat er es gut. Und er lebt in deinen Erinnerungen und in deinem Herzen weiter!“
Etwas getröstet konnte er dann wieder aufstehen.

Ein langer Tag für die Konfis – aber es war ein wirklich schöner JUGENDGOTTESDIENST – mit der musikalischen Unterstützung von „Bodenpersonal“.

18. April 2012 | | die Jugendkirche, Veranstaltungen

Ohrwurm Bandcontest

 

Samstag 28.4. 18:00 Uhr in der Jugendkirche:

 

Zum zweiten Mal findet nun hier in der Jugendkirche der “Ohrwurm Bandabend” statt.

Wiedermal wird alles, was wir an Licht- und Tontechnik besitzten, aufgefahren,

um eine Athmosphäre zu schaffen, die sonst in Kirchen nicht so häufig vorzufinden ist. Eigentlich sollten 5 Bands um die Preise spielen, doch aus Krankheitsgründen können leider nur drei auftreten. Macht aber nichts – spielen sie eben länger.

Und so treten die drei Bands an diesem Abend vor dem Altar der Jugendkirche auf:

Anthology, die kleinste Band, bestehend aus vier Leuten an Bass, Gitarre, Schlagzeug und Gesang eröffnen die Veranstaltung. Was kaum einer weiss, Anthology war bereits im vergangenen Jahr dabei und holte sich den ersten Platz, doch diesmal ist die Konkurrenz einfach zu stark und sie verfehlten mit nur einer Stimme den zweiten Platz.

 

Dann kommt wieder der Moderator Simon ins Spiel, der sich nicht entscheiden kann, ob er nun das Mirkofon oder doch lieber sein Megafon zum moderieren benutzt.

Sehr Amüsant und witzig füllt er die Umbaupausen und kündigt die nächste Band an:

Neuland, die jüngste der drei Bands, sowohl vom Alter der Mitglieder, als auch dem Alter der Band, denn in dieser Konstellation spielen sie erst seit 9 Monaten zusammen.

Die 6-köpfige Gruppe (Schlagzeug, Gitarre, Bass, Keyboard, Gesang, Rap) überzeugt mit ihrer lockeren und modernen Art. So wie auch ein paar wochen zuvor, denn sie erreichten sogar das Emergenza Halbfinale. Kein Wunder also, dass sie hier den ersten Platz abräumen.

 

Doch das Letzte kommt zum Schluss:

 

Matthew Graye, die 8-köpfige Band aus Hildesheim, die schon vor Beginn der Veranstaltung zeigen, dass sie Spass an der Sache haben. Mit Trompete, Posaune und Saxophon hat diese Band einfach etwas Besonderes an sich und hat einen hohen Wiedererkennungswert.

Schöne Melodien und dazu sehr eingänge humorvolle deutsche Texte, eine witzige und interessante Mischung, die sie selbst als Ska-Punk bezeichnen. Damit kommen sie auf Platz 2 und konnten immerhin 66€ mit nach Hildesheim nehmen.

20. März 2012 | | die Jugendkirche

Neuer Gospelchor in der Jugendkirche

Neben der Hausband „Bodenpersonal“ wollen wir in der Jugendkirche einen Jugend Gospel Chor ins Leben rufen!

Gospel – das ist nicht nur Singen, das ist auch ein Lebensgefühl, denn es geht nicht allein um das Singen, sondern um das Feiern!

Dafür suchen wir junge Menschen, die Spaß am Singen haben und Lust zu klatschen, zu jubeln und zu tanzen.

Zusammen mit dem jungen, erfahrenen und temperamentvollen Leiter Francis McCooper wird moderne Gospelmusik (Contemporary Black Gospel) mit viel Power eingeübt und dann auch in Konzerten und Gottesdiensten gesungen.

Mit Francis McCooper werden die Proben alles sein: Lustig, lehrreich und ganz bestimmt nie langweilig.

Neugierig?
Dann komm zu dem ersten Treffen am 21.4.2012

um 14:00 Uhr in der Jugendkirche

Bei der Flottbeker Mühle 28

22607 Hamburg


1. März 2012 | | die Jugendkirche

Wir machen mit bei der Chrismon-Aktion zur Gemeinde 2012

 

Es geht um bis zu 5000 Euro. Also: Stimmt für uns unter:

 

11. Januar 2012 | | die Jugendkirche

Außentagung

Freitag 6.1.2012 17:00 Uhr: Das Team Der Jugendkirche versammelt sich.

Fast alle Teams sind vertreten: Das Gottesdienst-Team, das Catering-Team

und das Technik-Team, sowie fünf Mitglieder der Band “Bodenpersonal”. Insgesamt 16 Menschen..

Mit einem Bus und 2 weiteren Autos beginnt nun die Reise zum “Haus Quellengrund” in Kleve.

Viele kennen sich bereits seit Jahren und sind schon vorher auf mehreren Außentagungen dabei gewesen. Im letzen Jahr allerdings kamen ein paar neue Gesichter dazu, und auch die Band ist zum ersten Mal dabei. Daher werden am Ankunftstag erstmal ein paar Kennlernübungen gemacht, damit das Team besser zueinander findet. Dann noch eine kleine Andacht von Simon zum Thema “Aufbruch, wohin geht die Reise?”

Am Abend sitzen dann alle gemütlich zusammen im Wintergarten, die Flammen im Kamin strahlen viel Wärme aus und es wird sich nett unterhalten.

Der nächste Tag jedoch, startet weniger gemütlich, da Simon sich berufen fühlte das Team mit seinem Megafon zu wecken. Nach ein paar Morddrohungen am Frühstücksttisch geht es dann aber ruhig und besinnlich weiter.

Es geht damit los, dass jeder den anderen erzählt, was für ihn der schönste Moment im vergangenen Jahr gewesen ist.

Anschließend finden sich die Leute in Kleingruppen zusammen und überlegen zu verschiedenen Themen (Schenken, Neubeginn, Ziele erreichen, Gemeinschaft, Wunder) Ideen, was man dazu in der Jugendkirche machen könnte.

Es ist zunächst egal, ob die Ideen wirklich umsetztbar sind, daher kamen schöne Gedanken heraus, wie zum Beispiel: “Der Gottesdienst aus der Dose”, “Ein Schenken Mop” und ein Weltrekordversuch mit dem größten “Inchurch Sandkreuz”.

Nach einer leckeren hausgemachten Pizza geht es dann weiter mit Fragebögen zur Selbst-und Fremdeinschätzung und es geht um die eigenen Vorstellungen und Träume, jeder soll für sich selbst nicht nur überlegen, sondern auch aufschreiben, was ihm wichtig ist, und was er sich wünscht.

Am Abend gibt es dann ein witzigen Wettbewerb, jeder muss etwas vorführen, was kein anderer kann, um der Captain der Jugendkirche für den einen Abend zu werden zu werden, dann wird darüber abgestimmt, wer es nun am meisten verdient hat. Gewonnen hat Jan, der mithilfe seiner mathematischen Kenntnisse anhand von Leuchtürmen und auch anhand der Sterne immer die genaue Postion bestimmen kann.

Im Anschluss dann wieder eine kleine Andacht, diesmal von Robert zum Thema “Wer bin ich?”

Am Abend sitzen alle wieder bei einander und spielen ein paar sehr witzige Runden “Werwolf”,

sogar die nicht mehr ganz jugendlichen machen mit.

Am nächsten Tag dann noch einmal eine gewagte Weckaktion von Simon, diesmal wird sie aber nicht ganz so negativ aufgenommen.

Nach dem Frühstück werden dann schonmal die wichtigsten Termine fürs erste Halbjahr festgelegt: Einige der ausgedachten Aktionen und einige Workshops finden noch Platz im vollen Kalender der Jugendkirche. Nach einem Feedback wurde dann aufgeräumt und nach dem Mittagessen ging es müde aber zufrieden wieder in Richtung Heimat.

19. Dezember 2011 | | die Jugendkirche

Grüße aus der Jugendkirche

Die Jugendkirche wünscht allen ein gesegnetes Fest und einen guten Rutsch!

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im neuen Jahr.
29. November 2011 | | die Jugendkirche

Die Jugendkirche bleibt!

Synode beschließt dauerhafte Einrichtung

Die Bugenhagenkirche in Groß Flottbek wird dauerhaft als evangelische Jugendkirche genutzt. Das beschloss am Mittwochabend die Synode des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein. Sie beendete damit die vierjährige Projektphase der Jugendkirche.

Dr. Horst Gorski, Propst des Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein sagte: „Ich freue mich, dass die Synode sich für die Jugendkirche entschieden hat. Das Thema Jugend ist unser ureigenstes Thema. In unserer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist es das erklärte Ziel, das Evangelium so in ihren Seelen ankommen zu lassen, dass sie zu starken, verantwortungsbewussten Menschen heranwachsen, die auch mit den schwierigen Faktoren in ihrem Leben zurechtkommen.“

Das Besondere der Jugendkirche ist, so Jugendpastor Robert Zeidler, dass sie „eine Kirche von Jugendlichen für Jugendliche“ ist. Mehrere Teams von ehrenamtlichen Jugendlichen sind für den Ablauf verantwortlich, engagieren sich etwa für Licht- und Tontechnik, Gottesdienstgestaltung oder in der Band „Bodenpersonal“.

Die Jugendkirche arbeitet je nach Projekt, Ausstellung, Gottesdienst, Theater oder Konzert mit Jugendlichen aus Kirchengemeinden, Konfirmandengruppen oder Schulen zusammen. „Es gibt eine große Sehnsucht von Jugendlichen, sich mit Fragen von Glauben und Spiritualität auseinanderzusetzen – und das können sie hier“, sagt Robert  Zeidler. „Als Pastor bin ich vor allem Koordinator, Vermittler, Planer, Seelsorger, Bandmitglied, selten selbst Prediger. Denn die Kirche ist die Kirche der Jugendlichen.“

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