JUGENDGOTTESDIENST 22.1.2012
Am Sonntag war es wieder soweit, die KonfirmandInnen aus der Kirchengemeinde Nienstedten erstellen ihren ganz eigenen Jugendgottesdienst.
Im Zentrum stand eine Geschichte von Jesus, in der er einen Jungen von einer schweren Krankheit heilt. (Mk 9,14ff) Dies ist eine Stelle aus der Bibel, die zeigt, dass auch Jesus mal genervt sein kann.
Er bemängelt den geringen Glauben der Menschen. In der zentralen Szene erzählt der Vater die Leidnesgeschichte seines Sohnes auf die Nachfrage Jesu, wie lange das Kind denn schon krank sei:
Der Vater antwortete:
“Von klein auf. Der böse Geist hat ihn auch schon oft ins Feuer oder ins Wasser geworfen, um ihn umzubringen. Wenn du kannst, dann hilf uns! Hab doch Erbarmen mit uns!”
Jesus sagte:
“Was heißt hier: ‘Wenn du kannst? Wer glaubt, kann alles.”
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Außentagung
Freitag 6.1.2012 17:00 Uhr: Das Team Der Jugendkirche versammelt sich.
Fast alle Teams sind vertreten: Das Gottesdienst-Team, das Catering-Team
und das Technik-Team, sowie fünf Mitglieder der Band “Bodenpersonal”. Insgesamt 16 Menschen..
Mit einem Bus und 2 weiteren Autos beginnt nun die Reise zum “Haus Quellengrund” in Kleve.
Viele kennen sich bereits seit Jahren und sind schon vorher auf mehreren Außentagungen dabei gewesen. Im letzen Jahr allerdings kamen ein paar neue Gesichter dazu, und auch die Band ist zum ersten Mal dabei. Daher werden am Ankunftstag erstmal ein paar Kennlernübungen gemacht, damit das Team besser zueinander findet. Dann noch eine kleine Andacht von Simon zum Thema “Aufbruch, wohin geht die Reise?”
Am Abend sitzen dann alle gemütlich zusammen im Wintergarten, die Flammen im Kamin strahlen viel Wärme aus und es wird sich nett unterhalten.
Der nächste Tag jedoch, startet weniger gemütlich, da Simon sich berufen fühlte das Team mit seinem Megafon zu wecken. Nach ein paar Morddrohungen am Frühstücksttisch geht es dann aber ruhig und besinnlich weiter.
Es geht damit los, dass jeder den anderen erzählt, was für ihn der schönste Moment im vergangenen Jahr gewesen ist.
Anschließend finden sich die Leute in Kleingruppen zusammen und überlegen zu verschiedenen Themen (Schenken, Neubeginn, Ziele erreichen, Gemeinschaft, Wunder) Ideen, was man dazu in der Jugendkirche machen könnte.
Es ist zunächst egal, ob die Ideen wirklich umsetztbar sind, daher kamen schöne Gedanken heraus, wie zum Beispiel: “Der Gottesdienst aus der Dose”, “Ein Schenken Mop” und ein Weltrekordversuch mit dem größten “Inchurch Sandkreuz”.
Nach einer leckeren hausgemachten Pizza geht es dann weiter mit Fragebögen zur Selbst-und Fremdeinschätzung und es geht um die eigenen Vorstellungen und Träume, jeder soll für sich selbst nicht nur überlegen, sondern auch aufschreiben, was ihm wichtig ist, und was er sich wünscht.
Am Abend gibt es dann ein witzigen Wettbewerb, jeder muss etwas vorführen, was kein anderer kann, um der Captain der Jugendkirche für den einen Abend zu werden zu werden, dann wird darüber abgestimmt, wer es nun am meisten verdient hat. Gewonnen hat Jan, der mithilfe seiner mathematischen Kenntnisse anhand von Leuchtürmen und auch anhand der Sterne immer die genaue Postion bestimmen kann.
Im Anschluss dann wieder eine kleine Andacht, diesmal von Robert zum Thema “Wer bin ich?”
Am Abend sitzen alle wieder bei einander und spielen ein paar sehr witzige Runden “Werwolf”,
sogar die nicht mehr ganz jugendlichen machen mit.
Am nächsten Tag dann noch einmal eine gewagte Weckaktion von Simon, diesmal wird sie aber nicht ganz so negativ aufgenommen.
Nach dem Frühstück werden dann schonmal die wichtigsten Termine fürs erste Halbjahr festgelegt: Einige der ausgedachten Aktionen und einige Workshops finden noch Platz im vollen Kalender der Jugendkirche. Nach einem Feedback wurde dann aufgeräumt und nach dem Mittagessen ging es müde aber zufrieden wieder in Richtung Heimat.
Vom Text zur Andacht
Sonntag 11. Dezember 10:00 Uhr morgens: Die Jugendlichen aus der
Maria-Magdalena Kirchengemeinde versammeln sich in der Jugendkirche.
Es ist eine kleine Gruppe von nur 8 Konfirmandinnen und einem Konfirmanden.
Das Ziel des Tages: Am Abend soll ein fertiger JUGENDGOTTESDIENST stattfinden.
Bis dahin muss von der Begrüßung bis zum Segen alles von ihnen erarbeitet werden.
Es ist eine sehr lebhafte Gruppe, so dass gar nicht auffällt, dass sie nur zu neunt sind.
Trotz anfänglicher Zurückhaltung geben sich die KonfirmandInnen viel Mühe und arbeiten alle kreativ mit.
Als Basis des Gottesdienstes dienen zwei, nicht gerade leicht zu verstehende Texte
(Jesaja 9 und Lukas 2).
Der erste Text ist die Prophezeiung des Heilands, der zweite ist die Erfüllung, die Nachricht von der Geburt Jesus, die den Hirten verkündet wird.
Die KonfirmandInnen schreiben den Nachmittag über Texte und Gebete und entwickeln ein Anspiel.
Dann proben sie den Umgang mit den Mikrofonen, das Sprechen im Gottesdienst.
Dann um 18:00 Uhr ist es dann soweit, das Licht ist gedämmt,
die BesucherInnen nehmen Platz, jeder ist auf seiner Position, es kann losgehen!
Bodenpersonal, die Hausband der Jugendkirche stimmt die Gemeinde ein – und dann sind die Konfis dran…
Und es klappt gut: Trotz der Aufregungen gibt es keine Pannen bei der Begrüßung oder den inszenierten Lesungen.
Und dann beginnt das Anspiel:
4 Menschen sitzen in der S-Bahn nebeneinander, bleiben aber für sich. Eine Person liest die Zeitung und erschrickt, die anderen werden aufmerksam.
Sie liest die Meldung vor: “Retter der Welt im Osdorfer Born geboren!”
Nun wird diskutiert: “Was soll das heißen?” “Kann das sein?” “Niemals, nicht im Osdorfer Born”, “Doch in der Bibel steht es ja so änlich: Bethlehem war auch kein toller Ort, das kann schon sein, also ich fahre da jetzt hin.” “Denn eigentlich kann es ja nur besser werden”. So verlassen drei Personen den Altarraum, nur eine glaubt dem nicht und bleibt sitzen, damit endet die Szene.
Nach einer Stille, Fürbitten, Vater unser und Segen endet der Gottesdienst – und für die KonfirmandInnen ein langer Tag – mit einem tollen Ergebnis.
Vom Text zur Andacht
Am 30.10.2011 war es wieder einmal soweit: Die Jugendkirche öffnete ihre Türen für ein weiteres Seminar: “Vom Text zur Andacht.”
Diesmal mit einer recht großen Gruppe von 24 KonfirmandInnen aus der Kirchengemeinde Ottensen-Christianskirche-Osterkirche. Es war eine starke Gruppe mit viel Energie, die es zu lenken galt.
Um 11 Uhr ging es los, und damit gewährleistet war, dass am Ende des Tages, wirklich ein vollständiger JUGENDGOTTESDIENST steht, wurde das Thema schon vorab festgelegt. Als Rahmen diente der Text aus Markus 3,1-6 zum Thema “Gebote und Regeln”.
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SOUNDFISH Festival 2011
Samstag 17.09. in der Jugendkirche, 19:00 Uhr:
Der Altarraum ist eine Bühne. Die Kirche ist verdunkelt und mit Sofas an den Seiten ausgestattet. Sie erinnert mehr an eine Lounge, als an eine Kirche. Nur oben an Wand strahlt hell wie ein Stern das Kreuz über dem Altar, dass einen erinnert: Jugendkirche ist Kirche – nur anders.
Um das Kreuz herum scheinen Leuchtmotive. Zu Anfang noch in Form von bunten Klexen. Darunter hüllen farbige Leuchten zusammen mit der Nebelmachine die Bühne in einen bunten Schleier. Es steht bereit, die erste Band: Cläx.
Eine Gitarre, ein Bass, ein Schlagzeug und eine iranische Trommel, vereint mit deutschem Gesang ergeben den Stil der Band. Deutschrock vom feinsten, der hintersinnig zum Nachdenken animiert. Gerahmt werden die Auftritte durch Impulse zum Thema des Abends: “Wunderbar”. Weiterlesen »
