29. November 2011 | | die Jugendkirche

Die Jugendkirche bleibt!

Synode beschließt dauerhafte Einrichtung

Die Bugenhagenkirche in Groß Flottbek wird dauerhaft als evangelische Jugendkirche genutzt. Das beschloss am Mittwochabend die Synode des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein. Sie beendete damit die vierjährige Projektphase der Jugendkirche.

Dr. Horst Gorski, Propst des Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein sagte: „Ich freue mich, dass die Synode sich für die Jugendkirche entschieden hat. Das Thema Jugend ist unser ureigenstes Thema. In unserer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist es das erklärte Ziel, das Evangelium so in ihren Seelen ankommen zu lassen, dass sie zu starken, verantwortungsbewussten Menschen heranwachsen, die auch mit den schwierigen Faktoren in ihrem Leben zurechtkommen.“

Das Besondere der Jugendkirche ist, so Jugendpastor Robert Zeidler, dass sie „eine Kirche von Jugendlichen für Jugendliche“ ist. Mehrere Teams von ehrenamtlichen Jugendlichen sind für den Ablauf verantwortlich, engagieren sich etwa für Licht- und Tontechnik, Gottesdienstgestaltung oder in der Band „Bodenpersonal“.

Die Jugendkirche arbeitet je nach Projekt, Ausstellung, Gottesdienst, Theater oder Konzert mit Jugendlichen aus Kirchengemeinden, Konfirmandengruppen oder Schulen zusammen. „Es gibt eine große Sehnsucht von Jugendlichen, sich mit Fragen von Glauben und Spiritualität auseinanderzusetzen – und das können sie hier“, sagt Robert  Zeidler. „Als Pastor bin ich vor allem Koordinator, Vermittler, Planer, Seelsorger, Bandmitglied, selten selbst Prediger. Denn die Kirche ist die Kirche der Jugendlichen.“

4. November 2011 | | Einheiten

“Die letzte Reise”

In einem alten Koffer liegen Karten. Darauf so bewegende Worte wie „der Duft meiner Mutter“, „die Sonne“, „meine Erinnerungen“ und „mein Kuscheltier“.

Über 300 Konfirmandinnen, Konfirmanden, Schülerinnen und Schüler besuchen in diesen Wochen im November die interaktive Einheit „die letzte Reise“ in der Jugendkirche. Sie setzten sich intensiv mit der Frage auseinander, was sie im Jenseits erwarten.

„Die letzte Reise“ beginnt im Vorraum der Jugendkirche. Sofas und Kerzen schaffen eine gemütliche Atmosphäre. Die Besucherinnen und Besucher werden zu einer Phatasiereise eingeladen. Sie führt sie an ein Lagerfeuer auf einer Sommerreise. Dann beginnt das Hörspiel: Fünf junge Menschen sitzen an dem Feuer, als Jannika weinend dazukommt: Ihre Lieblingstante ist schwerkrank.

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